Die Thüringer Tageszeitung vom 31. Januar 1945 hat sich Rudi Kolbe aus Seligenthal aufgehoben. Es geht weniger um die Berichte über die „vereitelten Durchbruchsversuche des Feindes zwischen Weichsel und Oder“, um 53 in Ostpreußen abgeschossene Sowjetpanzer oder um die in Ungarn aus „Einbruchstellen zurückgeworfenen Bolschewiken“, sondern um ein kleines Inserat. Da geben Eltern bekannt, dass „unser sonniger strebsamer Sohn“ im Alter von 22 Jahren den „Heldentod“ gefunden hat.
Seligenthal 96-Jähriger sammelt Traueranzeigen ab 1945
Thomas Heigl 19.07.2024 - 14:40 Uhr