„Wir haben die 50 geknackt“, ruft Helferin Christa Kittner am anderen Ende des Foyers der Mehrzweckhalle und meint damit die Anzahl der heutigen Spender. Die zwei Frauen am Eingang verteilen Becher mit Getränken und teilen Fragebögen aus. Auf drei Seiten muss man Angaben zu letzten Infekten, Schmerzmitteleinnahme und Tattoostudiobesuchen machen. Mich wundert, dass Akupunktur auch zum Hindernis für eine Blutspende werden kann. „Früher waren die Kanülen nicht steril. Krankheiten wie Gelbsucht konnten übertragen werden. Heute gibt es nur noch Einwegkanülen. Trotzdem muss man nach Tätowierungen, Akupunktur oder wenn man sich ein Ohrloch stechen lässt, vier Monate pausieren“, erklärt Dr. Ulrich Semm, der ehrenamtlich Vorgespräche mit den Freiwilligen führt und alle Fragen beantwortet. Auch fast alle Mitarbeiter des DRK spenden regelmäßig Blut.
Selbsttest Blutspende Erst alles easy, aber dann ...
Noelia Schrenke 24.08.2024 - 14:00 Uhr