Den Machern war bewusst, wie hoch die Latte lag. In den 1970er- und 1980er-Jahren war das Höhlenfest in der Region ein kulturelles Ereignis ersten Ranges, das entsprechend viel Zuspruch erhielt. Doreen Brohm, die seit dem Vorjahr Tourismus-Chefin in Bad Liebenstein ist, ist überzeugt, dass die Voraussetzungen gegeben sind, an diese Erfolgsgeschichte anzuknüpfen. Sie hat mit ihren Helfern am ersten Juliwochenende seit langem wieder ein Höhlenfest auf die Beine gestellt. Ihre Helfer sind Vereine und Schulen, Gewerbetreibende und Naturfreunde sowie Künstler aus allen Teilen der Kurstadt, die sich um einen sehr besonderen Namenspatron versammelt haben: die Altensteiner Höhle. Die „größte Schauhöhle Thüringens“, wie es im Internet heißt, hat ganzjährig für Führungen geöffnet. Nach Doreen Brohms Vorstellung soll sie künftig auch wieder von einem Höhlenverein betreut und gepflegt werden.