Schwarzarbeit Hauptzollamt sichert fast vier Millionen Euro

Ein Zoll-Beamter macht sich Notizen. Quelle: Unbekannt

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Erfurt hat im Jahr 2020 Vermögen in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro gesichert. Das teilte das Hauptzollamt am Dienstag mit.

Erfurt - Zu dem gesicherten Vermögen gehören demnach Bargeld in Höhe von 387.026 Euro, dazu Fahrzeuge, Edelmetalle oder hochwertige Uhren mit einem Wert von 304.470 Euro, Immobilien mit Wert in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro sowie Forderungspfändungen in Höhe von mehr als 1,7 Millionen Euro.

Die sichergestellten Vermögenswerte stammen laut Hauptzollamt im Wesentlichen aus Ermittlungsverfahren. Diese liefen wegen Verdachts auf das Nichtzahlen von Sozialversicherungs- oder Sozialkassenbeiträgen und nicht oder zu wenig gezahlter Lohnsteuer.

Der Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamtes Erfurt erstreckt sich über den Freistaat Thüringen und Südwestsachsen (Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis, Landkreis Zwickau, Teile des Landkreises Mittelsachsen und der Stadt Chemnitz). Darüber hinaus führen die Beschäftigten des Hauptzollamtes Erfurt im Auftrag der zuständigen Staatsanwaltschaft auch Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Tätergruppierungen in anderen Bundesländern.

 

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