Schwarza Erste Schritte hin zur Systemumstellung

Die ersten beiden von 30 im Rahmen der kürzlich gestarteten Straßensanierungsmaßnahme an der K 580 in Schwarza einzubauenden Abwasserschächte sind gesetzt.

Der erste Abwasserschacht sitzt, die Montage eines zweiten ist in Vorbereitung - der Anfang bei der Umstellung vom Abwasser-Mischsystem auf ein Trennsystem ist gemacht. Foto: J. Glocke Quelle: Unbekannt

Schwarza - Die Baugrube an der Straßenkreuzung in Schwarza ist ein Stück weitergerückt. Gleichwohl kann die Kreuzung im Richtungsverkehr Schwarza-Viernau nach wie vor nur einspurig befahren werden, geregelt durch Ampeln. Im Rahmen der Umstellung des bisherigen Abwasser-Mischsystems auf ein Trennsystem waren im Kreuzungsbereich zwei Schächte (für Schmutz- und für Oberflächenwasser) zu setzen und die entsprechenden Kanalrohre anzuschließen. Nach Abschluss aller diesbezüglichen Arbeiten und Schließen der Baugrube in diesem Bereich wird die Kreuzung bald wieder frei befahrbar sein. Der Abzweig in Richtung Benshausen bleibt jedoch voraussichtlich bis Mitte Dezember voll gesperrt. Bis dahin sollen die Straßen- und Kanalbauarbeiten im Rahmen des ersten Bauabschnitts der grundhaften Sanierung der K 580/Ortsdurchfahrtsstraße abgeschlossen sein. Nach der Winterpause beginnen die Arbeiten im zweiten und letzten Bauabschnitt (von der Zufahrt zur VG-Verwaltung bis zum Ortsausgang), die der Vorhabenplanung zufolge bis Juli 2021 andauern werden.

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Im Rahmen der grundhaften Straßensanierungsmaßnahme sind rund 570 Meter Kunststoff-Kanalrohr und knapp 80 Meter Druckleitung zu verlegen, ein Abwasserpumpwerk zu errichten und 18 Schächte zu setzen. Die in den Grundstücken im Sanierungsgebiet vorhandenen Klärgruben würden vorerst in Betrieb bleiben, hieß es in einer Anliegerversammlung kurz vor dem Baubeginn. Ändern werde sich dies erst, wenn die neue Kläranlage in Rohr, für die nächstes Jahr im Oktober der Baubeginn erfolgen soll, in Betrieb geht. Die Inbetriebnahme dieser Kläranlage wurde für das Jahr 2023 in Aussicht gestellt.

Zurück zum aktuellen Projekt: Für den Regenwasserkanal sind 440 Meter Beton und Kunststoffrohr zu verlegen und zwölf Schächte zu setzen. Im Rahmen der Modernisierung der Trinkwasserversorgung sind 480 Meter Muffendruckrohr einschließlich der dazugehörigen Hausanschlussleitungen zu verlegen. dgc