Die erste Einschätzung traf das Ausmaß nicht genau: Als die Schwallunger Feuerwehrleute und die der Ortsteile am Dienstag kurz nach 3 Uhr alarmiert wurden, war von einer „technischen Hilfeleistung klein“ die Rede. Doch schnell sollte sich herausstellen, dass dieser Einsatz größer werden wird. Bei der Firma Refood war eine gute Stunde zuvor ein Leck im Gärrestbehälter der Biogasanlage entdeckt worden, seither floss die Brühe aus dem 6000 Kubikmeter fassenden Bottich. Zigtausende Liter der streng riechenden, dunklen Flüssigkeit quollen aus der Verkleidung des Behälters, ein Teil davon floss hinunter zum Schambach und von dort weiter in Richtung Werra.