164 Betten standen in der Schwallunger Sporthalle seit Anfang des Jahres für Flüchtlinge aus der Ukraine bereit. Für alle Fälle – doch der Fall der Vollbelegung trat nicht ein. 82 Menschen lebten höchstens gleichzeitig in der Halle, mehr seien es nie gewesen, erzählt Birgit Glück. Die Frau mit dem fröhlichen Namen und dem herzlichen, aber bestimmten Auftreten, arbeitet bei der Lebenshilfe. In den vergangenen Monaten war sie mit ihrem Team in der Schwallunger Halle sowie am Flutgraben in Meiningen im Einsatz. Gebucht vom Landkreis, damit es in den „Erstankunftszentren“ etwas mehr gibt als ein Bett hinter einem Vorhang und Essen zu bestimmten Zeiten. „16-7“ seien sie dagewesen, 16 Stunden, sieben Tage in der Woche. Als Ansprechpartner, Spielpartner für die Kinder, als Lotsen durch das vorübergehende Leben in der Unterkunft. Ohne diese Betreuung, so sind sich die Beteiligten sicher, wäre es nicht so gut gelaufen in der Halle.