Die Kritik von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann an der AfD war deutlich, und sie ging ausdrücklich nach Sonneberg: „Die AfD will spalten und ausgrenzen, sie lebt von Problemen, das ist ihr Geschäftsmodell“, hatte Linnemann am Montag nach der Klausurtagung der Bundes-CDU in Berlin gesagt – und dann Robert Sesselmann ins Visier genommen. In Sonneberg stelle die AfD seit zwei Jahren den Landrat, sagte der CDU-Generalsekretär vor der Hauptstadtpresse und zog dann, wie er sagte, ein „erstes Zwischenfazit“ der Arbeit des ersten AfD-Manns an solcher Stelle. Das Zeugnis fällt schlecht aus: Kaum ein Versprechen sei im Kreis Sonneberg gehalten worden. Im Gegenteil ist jetzt vor Ort eine 120 Jahre alte Schule geschlossen worden“, erklärte Linnemann. Dabei sei dies ein zentrales Wahlkampfthema der AfD gewesen. „Daran erkennt man: Die AfD ist gar nicht darauf eingestellt, Lösungen zu suchen, sondern sie lebt von Problemen.“ Der CDU-Generalsekretär bezog sich dabei auf das Aus der Schuile in Mengersgereuth-Hämmern, wo tatsächlich im Sommer 2023 ein 116 Jahre alter Schulstandort aufgegeben worden ist.