Sorgen machten in den vergangenen Wochen bei Föritztaler Eltern, Lehrkräften und Anwohnern die Runde, denn die geplante Schulnetzplanung des Landkreises Sonneberg brachte Aufregung mit sich. Insbesondere wegen der Befürchtung, dass die Grundschule „Dr. Martin Luther“ aufgrund eines bürokratischen Automatismus schließen muss. Genau diese Aufregung gipfelte am Dienstag in einem Informationsabend im Judenbacher Kultursaal, initiiert von Bürgermeisterin Silke Fischer (CDU). Zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft trafen sich, um kurz vor der entscheidenden Kreistagssitzung am 10. Juni über die Zukunft des Standortes zu debattieren. Lediglich ein wichtiger Politiker fehlte und wurde von den Anwesenden deutlich kritisiert: Landrat Robert Sesselmann (AfD). Er nahm mit seinem zweiten Beigeordneten Andreas Groß (AfD) stattdessen an einer Fraktionssitzung teil.
Schulnetzplanung Sonneberg Bürgerinitiative setzt sich durch
Martin Glienke 03.06.2026 - 17:00 Uhr