• Auf die Frage, wie eine Kooperation, wie sie für die Impuls-Schule angestrebt wird, zu einer Verbesserung der Bildungssituation und der Bildungsangebote führt, bleibt eine klare Antwort seitens des Ministeriums weitgehend aus.
• Den immer wieder ins Feld geführte Eingemeindungsvertrag, in dem für Schmiedefeld festgeschrieben ist, dass der Impuls-Schule eine längerfristige Perspektive zugesichert wird, ist in den Augen des Vertreters aus dem Bildungsministerium kein Argument, da andere Gesetzlichkeiten darüber stünden.
Die Alternative zur Kooperation: Wenn die Impuls-Schule weiterhin als selbstständige Schule in der Schulnetzplanung von Suhl geführt wird, werde diese Planung nicht genehmigt, macht Franke klar. Zudem sei das Schulamt in der Pflicht, für ausreichend Lehrer zu sorgen, sagt Schulamtsleiter Michael Kaufmann. Deshalb dürfe auch bei Abwägungen möglicher Ausnahmegenehmigungen nicht aus dem Auge verloren werden, dass es sehr schwierig sei, Lehrer für den ländlichen Raum zu finden. Die Variante für eine Schule mit zwei Standorten und einem größeren Kollegium, das optimalerweise für Fachgerechtigkeit an beiden Standorten sorgt und flexibel reagieren kann, sei zu favorisieren.
Wie geht es weiter? Am 16. November werden sich die Mitglieder des Jugendhilfe-Ausschusses noch einmal mit dem Thema beschäftigen und am 24. November kommt dieses Thema wieder auf den Tisch der Mitglieder des Hauptausschusses. Am 1. Dezember wird sich der Stadtrat eine Meinung bilden.