Schulkonzerte Beifallsstürme für die gelungenen Darbietungen

Norbert Kleinteich
Das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ hat den Kindern sicher am meisten gefallen und darum war es auch das Schlusslied des Konzertes. Foto: Norbert Kleinteich

Mit gleich zwei Konzertabenden bestritten die Steinheider Grundschüler die Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Ein Weihnachtskonzert an zwei Tagen – darauf hatte man zwei Jahre in der Grundschule warten müssen. Dementsprechend waren die Vorbereitungen auf diesen Höhepunkt von besonderer Bedeutung. Tausend Lichter brannten am geschmückten Weihnachtsbaum neben der Bühne.

Lehrer und Schüler waren im Abendprogramm eingebunden und was daraus wurde, riss Schüler und Publikum zu Beifallsstürmen hin. Eltern, Großeltern und Verwandte sorgten für eine voll besetzte Location am Donnerstagabend bei den a-Klassen eins bis vier, wie auch am darauffolgenden Tag bei den b-Klassen.

Recht professionell wirkten die beiden Moderatorinnen Gretha und Martha, die jeweils die einzelnen Auftritte ansagten. Rolf Zuckowski ist es zu verdanken, dass der Komponist und Autor einige Weihnachts- und Winterlieder schrieb, wie „In der Weihnachtsbäckerei“. Dieser Ohrwurm musste unbedingt dabei sein und deshalb sangen die Erstklässler auch dieses Lied zum Auftakt.

Auch die anderen Klassen gaben ihre Sangeskunst zum Besten. So mit „Singen wir im Schein der Kerzen“, „Schneeflöckchen Weißröckchen“ (Klasse 2a), „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, Winterwunderland“ (3a) und „Merry Chrismas“, Weihnachten auch für mich“ (4a). Weihnachtliche Stimmung stellte sich ein als Schüler mit Rezitationen und einem Weihnachtstanz (1a) nebst dem Gedicht „Der Weihnachtself“ (Emil, Alfons und Leni, 2a) und „Weihnachtsabend“ (Ben und Lana, 4a) auftraten. Das Programm ließ sich mit Unterstützung zweier Lehrer abrunden, die sowohl instrumental wie gesanglich etwas bieten konnten, Martin Siegel und Thomas Gräfe. Um der Stimmung gerecht zu werden, wählten sie zur aktuellen Lage den Titel „Weiße Fahnen“ von der Pop-Rock-Band aus Bautzen „Silbermond“. Der Folk-Rock-Song des kanadischen Singer-Songwriters Leonard Cohen war eine sehr gute Wahl, um dem Publikum den Abend zu versüßen. Mit „O Holy Night“ (O heilige Nacht) brachte das Lehrer-Duo ein gesanglich nicht so einfaches Gedicht zu Gehör, der Text stammte ursprünglich vom französischen Dichter Placide Cappeau aus dem Jahr 1843 und Adolphe Adam, der die Melodie komponierte.

Sensationelles Violinsolo

Das Konzert am Freitagabend hatte nahezu das gleiche Programm für das Publikum zu bieten. Dieses ergänzten Mutter und Tochter Krenz sensationell mit einem Lied und einem Violinsolo. Die christliche Geschichte vom „Schuster Gustav“ hatten derweil die Strößenreuthers aus Mengersgereuth-Hämmern in petto.

Total aus dem Häuschen war Schulchef Gunter Wild, der sich überaus zufrieden mit Organisation und Ablauf der beiden Konzerte zeigte. „Es ist fantastisch gelungen“, sagte Wild, wobei er insbesondere Martin Siegel und Thomas Gräfe nannte, die es verstanden hatten ihren Part hervorragend ins Programm einzuflechten. Beide Abende nannte Wild einen gelungenen Ausdruck des Miteinanders von Schule, Vereinen, Eltern, Sponsoren und Reik Paukstadt und Christian Freier (Beschallung, Beleuchtung), wie man das von den Steinheidern sowieso gewohnt ist. Dass die Besucher und Teilnehmer gut versorgt wurden, dafür bleibt dem Heimat- und Kirmesverein zu danken.

 

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