Im Erweiterungsneubau befinden sich neun Klassenräume, zwei Fachunterrichtsräume (Physik, Chemie/Biologie), zwei Werkräume (für je 16 Schüler) sowie die Sanitäranlagen. Jeweils zwei Unterrichtsräume bilden gemeinsam mit einem Lehrmittel- und einem Differenzierungsraum eine Einheit.
Die Flurbereiche werden als kommunikative Zonen auch für die Pausenzeiten nutzbar.
Das Bestandsgebäude wird im Erdgeschoss für die Essensausgabe sowie die Speise- bzw. Mehrzweckräume genutzt. Im Obergeschoss befinden sich das Lehrerzimmer, ein weiterer Fachunterrichtsraum (Kunst) sowie der Verwaltungsbereich der Schule.
Teil der Baumaßnahme ist auch die Schulhof- und die Vorplatzgestaltung sowie die Außenanlagenarbeiten im gebäudenahen Bereich. Der Zugang zum Gebäude wird klar akzentuiert. Es entstehen Aufenthalts- und Kommunikationsflächen und Sitzplatzbereiche als Erweiterung der Speiseräume. Sitzstufen bilden ein Klassenzimmer in Freien. Das Gelände wird entsprechend der örtlichen Gegebenheiten modelliert, der barrierefreie Zugang wird in die Freiflächengestaltung integriert. Es werden helle Beläge gewählt, die der Nutzung als Schulhof angemessen sind. Ein Baumdach soll Schatten spenden und das Mikroklima im Schulhofbereich verbessern.
Köpper, Kohl und Eschrich wünschten abschließend allen Gewerken gutes Gelingen sowie Unfall- und Störungs-freies Arbeiten. Um diesen Wünschen besonderen Ausdruck zu verleihen, wurde eine Zeitkapsel eingelassen und ein traditioneller Festspruch zur Grundsteinlegung mit drei Hammerschlägen vollzogen. Dank der Unterstützung durch die Landtagsabgeordnete Beate Meißner erfolgten die Hammerschläge durch reine Frauenpower, was zweifelsohne als gutes Omen für den Schulbau gelten darf.