Schreck in der Scheune Einwanderer mit roten Scheren

Auf dem Rücken im Einmachglas offenbarten sich die auffallend roten Scheren des Signalkrebses. Foto: Karsten Tischer

Zwei Anwohner im Wernshäuser Unterdorf waren ganz schön erschrocken, als eine ihnen unbekannte Kreatur plötzlich hinter der Scheunentür saß und auf Freigang wartete.

Mit Spinnenweben und Staub behangen war erst nach dem Herumdrehen und Abspülen im Einmachglas eine Identifizierung mit der Handy-App möglich. Ergebnis: Bei dem Tierchen mit den auf der Unterseite auffällig roten Scheren handelt es sich um einen Signalkrebs. Das war dann auch sein Todesurteil. Denn: Der Signalkrebs ist ein aus Nordamerika stammender Flusskrebs. Durch den Menschen gelangte er nach Europa und gefährdet mittlerweile den Fortbestand heimischer Krebsarten massiv. Aussetzen in heimischen Gewässern verboten!

Wie das Wernshäuser Exemplar jedoch in die Scheune gelangte, ist unbekannt. Ganz in der Nähe fließt das Flüsschen Rosa.

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