Kaltennordheim Verpuffung am Ölofen löst Feuerwehreinsatz aus

Mehrere Rhöner Feuerwehren wurden am Sonntagabend zu einem Einsatz nach Oberkatz gerufen – bei einem Ölofen gab es eine Verpuffung. Foto: /Archiv

Die Verpuffung in einem Ölofen in einem Haus in Oberkatz hat einen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren am Sonntagabend zur Folge gehabt.

Oberkatz - Eine leichte Verpuffung in einem kleinen, handbetriebenen Zimmer-Ölofen in einem Haus im Kaltennordheimer Ortsteil Oberkatz hat die Feuerwehren von Oberkatz, Aschenhausen, Kaltensundheim und Kaltennordheim am frühen Sonntagabend auf den Plan gerufen. Kurz vor 19 Uhr wurden die genannten Wehren von der Leitstelle alarmiert, Einsatzkräfte eilten daraufhin umgehend zum Unglücksort. Nach Angaben der Bewohner gab es einen Knall, der Ofen hüpfte hoch und aus der Klappe stieg schwarzer Rauch auf. Daraufhin informierte die Besitzerin die Feuerwehr, um Schlimmeres zu vermeiden.

Vorbeugend bauten die elf Kameraden aus Oberkatz, die als Erste wenige Minuten nach dem Alarm eintrafen, eine Wasserversorgung vom Stauwehr in der Katza in Richtung des vermuteten Feuers auf, um für einen Schnellangriff gerüstet zu sein. Wehrleiter André Haberkorn, der als Einsatzleiter fungierte, machte sich als Erster ein Bild vom Ausmaß des Schadens. Allerdings war beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Ofen in dem besagten Zimmer bereits aus, es gab keinen Rauch mehr und auch sonst wurden keine offensichtlichen Gefahren mehr festgestellt, berichtet Haberkorn. Vorsorglich wurde anschließend mit einer Wärmebildkamera der Kaltensundheimer Kameraden die umliegenden Wände sowie der Schornstein abgesucht – doch auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden.

Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen vor Ort – nach einer dreiviertel Stunde konnte der Einsatz für beendet erklärt werden. Die Bewohner blieben – bis auf einen großen Schrecken – unverletzt und konnten ins Gebäude zurückkehren. tih

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