Trockenheit, Borkenkäfer, Fichtensterben. In den Wäldern des 23 000 Hektar großen Forstamts Schönbrunn ist seit etwa fünf Jahren nichts mehr so, wie es einmal war. 17 500 Hektar der Fläche beförstert Amtsleiter Thomas Zehner mit seinem Team. Und die Forstleute powern. Denn die Löcher, die extreme Hitze, Trockenheit und die darauf folgenden Schädlinge in die einst geschlossenen Wälder gerissen haben, müssen gestopft werden. „Momentan stecken wir unwahrscheinlich viel Geld in den Wald. Allein in diesem Jahr geben wir für die Aufforstung im Staatswald, aber auch auf Flächen der Kommunen etwa eine halbe Million Euro aus“, sagt der Forstmann. Das sei ein gewaltiger Schluck aus der großen Pulle – seit Beginn der Katastrophe der absolute Spitzenwert. Und Thomas Zehner weiß: Mehr geht nicht. „Wir sind an der Grenze der Manpower.“
Schönbrunn Die Zitterpartie geht weiter
Katja Wollschläger 23.04.2025 - 11:32 Uhr