Gegen die Spanische Wegschnecke ist kein Kraut gewachsen. So scheint es, denn mittlerweile sind die langen schleimigen Schnecken, die kein Haus auf dem Rücken tragen, in jedem Garten heimisch. Sie entwickeln sich zum Schreckgespenst eines jeden Kleingärtners. Denn gerade in den vergangenen Wochen finden sie in der Region optimale klimatische Bedingungen vor. Sie vermehren sich rasend schnell und sind zu Hunderten in jeder Gartenparzelle unterwegs. Am liebsten mögen es die rot-braunen bis zu 15 Zentimeter langen Tiere feucht und warm. Milde Winter, ein feuchtes Frühjahr und warme oder regenreiche Sommermonate sind ideale Wachstumsbedingungen. Dann kriechen sie in den Abendstunden aus dem Boden, ziehen eine schleimige Spur hinter sich her und befallen fast alles, was ihnen in den Weg kommt. Vorzugshalber genießen sie junges Gemüse, aber auch zartes Blattwerk von Blumen stehen auf der Speisekarte ganz oben.
Schneckenplage Im Grünen lauert die braune Invasion
Diana Werner-Uhlworm 18.06.2024 - 12:18 Uhr