Floh-Seligenthal – In den Wäldern am Rennsteig geht ein Wilddieb um. Vor wenigen Tagen ist in der Gemarkung des zu Floh-Seligenthal gehörenden Kleinschmalkalden ein totes Stück weibliches Rotwild gefunden worden. Die Hirschkuh war durch einen Schuss aus einer Waffe kleinen Kalibers gestreckt worden. Das Tier lag in einem Revier des Kommunalwaldes, das von Frank Luck und einem weiteren Jäger gemeinsam gepachtet wird.

Der frühere Weltklassebiathlet hat den Vorfall nach den Worten von Bürgermeister Peter Fräbel (FDP) beim Kontaktbereichsbeamten angezeigt. „Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Suhl. Wilderei ist erstens von Gesetzes wegen keine Bagatelle. Und zweitens sind Schusswaffen im Spiel. Mit einem Luftgewehr schießt man keinen Hirsch“, sagte Fräbel, der die Öffentlichkeit mobilisieren und sensibilisieren will. Das wollten auch die Jagdpächter.