Schmalkalden Waldbrand breitet sich schnell aus

In Schmalkalden, in der Nähe des Waldhauses, am Finkenteich, ist gegen 14.45 Uhr ein Brand im Wald entdeckt worden, der sich „ultraschnell“ ausbreitete.

Die Stützpunkt-Wehr aus Schmalkalden und die Feuerwehr Wernshausen waren mit 31 Kameraden und mehreren Löschfahrzeugen vor Ort, unterstützt von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung, dem Förster und zwei Polizeibeamten.

Zunächst konnte mit einem Wasserwerfer vom Löschfahrzeug aus ein großflächiger Erstangriff gestartet werden, dann war viel Handarbeit nötig, um das Feuer einzudämmen. Die Kameraden gingen mit Löschrucksäcken, die der Stützpunktwehr zur Verfügung stehen, in den Wald. Oberstes Gebot war der Eigenschutz. „Da das Feuer schnell gemeldet wurde und wir mit den Fahrzeugen bis an die Brandstelle fahren konnten, wurde Schlimmeres verhindert“, berichtet Stadtbrandmeister Michael Pfunfke. Somit könne man noch von Glück im Unglück sprechen.  Gegen 16 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand, der sich auf einer Fläche von 400 bis 500 Quadratmetern ausbreitete, im Griff.  Dann standen noch Restlöscharbeiten bis gegen 17 Uhr an. An der Stelle im Wald habe leichtes, strohtrockenes Gras und kleine Bäumchen gestanden. Pfunfke will gar nicht daran denken, was hätte passieren können, wenn das Feuer nicht schnell entdeckt worden wäre. Wie es entstand, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Im gesamten Wald sei äußerste Vorsicht geboten, sagt Pfunfke: Keine Kippen wegwerfen, nicht mit Autos oder Mopeds in den Wald fahren, Fahrzeuge nur auf befestigten Parkplätzen abstellen.

Erschwerend komme zur Zeit - neben der hohen Waldbrandgefahr - die Aufnahme von Löschwasser, die sich äußerst schwierig gestalte, hinzu. Die Bäche und Flüsse führten kaum noch Wasser. Die Kameradinnen und Kameraden entnahmen das Löschwasser, um den Waldbrand zu löschen, an Schwemmbrücke, also rund drei Kilometer entfernt. „Dazu mussten sie das Wasser erst anstauen. Die wissen, was sie tun müssen, die sind fit“, lobt Pfunfke. Allen freiwilligen Einsatzkräften dankt der Stadtbrandmeister für die professionelle Arbeit und den engagierten Einsatz.

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