Schmalkalden Vodafone baut 5 G-Netz im Kreis aus

Funkmast in Niederschmalkalden mit Storch. Foto: Sascha Willms

Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat in Brotterode-Trusetal und Steinbach-Hallenberg neue 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen.

Wie ein Unternehmenssprecher mitteilt, sei mit den neuen Stationen die nächste Ausbaustufe für die neue Breitbandtechnologie 5­G gestartet. Aktuell betreibe der Konzern bereits an 20 Orten im Landkreis Masten mit der neuen Technik.

An vier weiteren Standorten im Kreis wird die 5G-Technologie bis Mitte 2022 eingebaut. Je zwei der Bauprojekte werden in Zella-Mehlis und Oberhof realisiert. Mittelfristiges Ziel sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Landkreis an das 5G-Netz anzubinden – so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache, das alte GSM-Netz (2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (4G) bereits heute nahezu der Fall sei.

Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, werde das Unternehmen zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich sei, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen.

Die bereits bestehenden 63 Mobilfunkstationen im Kreis sollen so nach und nach aufgerüstet werden, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschehe Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Aktuell betrage die Abdeckung des Vodafone-Netzes im Landkreis 98,6 Prozent sowie 86,5 Prozent im mobilen Breitbandnetz LTE. Bis Mitte dieses Jahres wolle der Anbieter im Kreis noch zehn weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei sollen an neun vorhandenen LTE-Stationen, darunter in Brotterode-Trusetal und zwei in Steinbach-Hallenberg zusätzliche LTE-Antennen angebracht werden, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Außerdem sei ein LTE-Neubaustandort in Breitungen geplant.

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