Schmalkalden-Meiningen Bambi auf dem Vormarsch, Bunny auf dem Rückzug: Während die Rehwildbestände im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder größer geworden scheinen, sind die Feldhasen nach wie vor rar. Dafür spricht zumindest die Strecke, die die Weidmänner im Jagdjahr 2007/2008 gelegt haben. Wie das Landratsamt mitteilt, sind 2755 Rehe geschossen worden. Das sind weniger als 2005/2006, aber mehr als im vorletzten Jagdjahr. Das Rehwild ist und bleibt damit der Wildbretlieferant Nummer eins, sowohl in Thüringen als auch in Deutschland. Immerhin werden im Bundesgebiet alljährlich rund eine Million Böcke Ricken, Schmaltiere und Kitze erlegt 30 000 in Thüringen. Aus Sicht der Förster knallen die Büchsen nach wie vor zu selten. Die Rehwildbestände, wie auch die bei anderen Wildarten, sind noch viel zu hoch, kommentierte der Schmalkalder Forstamtsleiter Jörn Ripken die Abschusszahlen. Das ist aber eine pauschale Aussage, die nicht für alle Reviere gilt.
Schmalkalden Viele Schweine im Landkreis
Redaktion 07.07.2008 - 00:00 Uhr