Schmalkalden - Dagmar Blaha erzählte von durchwachten Nächten, mühevollen Transkriptionen alter Schriftzüge, deren Übertragung ins moderne Deutsch und Techniken, die teilweise eigens für das neue Reformationsportal von Informatikern entwickelt wurden. Zwei Jahre Arbeit stecken in dem bundesländerübergreifenden Projekt, das sie als Koordinatorin am Mittwoch einer interessierten Runde in der Weidebrunner Gasse 13 vorstellte. Nach ihrem einstündigen Vortrag hatte auch der letzte Anwesende den immensen Aufwand verinnerlicht, den fünf Wissenschaftler und vier Informatiker in Kauf genommen hatten, um das "Digitale Archiv der Reformation" so lebendig, ansprechend und lehrreich wie möglich zu gestalten.