TRUSETAL Als der vom Schienenweg zum Radweg umgebaute Abschnitt zwischen Schmalkalden und Trusetal-Auwallenburg übergeben wurde, sahen die Initiatoren des Projektes lediglich das erste Etappenziel erreicht. Der zweite Teil der Strecke zwischen Trusetal und Brotterode sollte später asphaltiert werden. Inzwischen sind mehrere Jahre verstrichen und noch immer ist der ehemalige Verladebahnhof Auwallenburg Endstation für jene Radfahrer, die auf eine Querfeldein-Touren verzichten. Vor diesem Hintergrund habe ein ortsansässiges Unternehmer-Ehepaar das Draisinenprojekt wieder aufgegriffen, sagte der Trusetaler Bürgermeister Karl Koch (Linke). Die Familie hat gemerkt, dass sich nichts bewegt, so Koch, der den Unternehmergeist lobt. Die muskelbetriebenen Schienenfahrzeuge seien eine touristische Attraktion und würden das Angebot in der Region durchaus bereichern. Vor diesem Hintergrund habe der Gemeinderat vor einigen Monaten das Projekt noch einmal befürwortet. Selbst wenn sich jetzt Widerstand formiere, werde sich die Gemeinde Trusetal nicht querlegen. Sie fühle sich gegenüber den Unternehmern in der Pflicht, bekräftigte Koch.
Schmalkalden Rad und Draisine: Weg zweigleisig vermarkten
Redaktion 07.08.2007 - 00:00 Uhr