Auch nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen den Beschäftigten der Wernshäuser Papierfabriken und ihrem Arbeitgeber Sofidel ist noch kein Konsens für den Neuabschluss des Haustarifvertrages gefunden. Die Beschäftigten fordern die 38-Stunden-Woche und die schrittweise Anpassung an den ostdeutschen Flächentarifvertrag der Papierindustrie. Zu Beginn der zweiten Runde im Henneberger Haus zeigten rund 60 Mitarbeiter Flagge: Sie waren außerhalb ihrer Schichten nach Schmalkalden gekommen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ralf Nötzel (links) überreichte bei dieser Gelegenheit Francesco Sebastiani, Country Operations Manager bei der Sofidel-Gruppe, ein entsprechendes Schreiben der Belegschaft (Foto). Vor der dritten Verhandlungsrunde Ende Januar will die Tarifkommission der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mit den Mitgliedern über die nächsten Ziele diskutieren, informierte der Betriebsratsvorsitzende von Werrapapier, Dietmar Nößler. uf/Foto: fotoart-af.de
Schmalkalden Papierfabriken: Mitarbeiter fordern 38-Stunden-Woche und mehr Lohn
Redaktion 18.12.2013 - 00:00 Uhr