Nach der Schule hieß es Stühle stellen. Einmal pro Woche. Dann führte Andreas Krautwalds Weg in die elterliche Gärtnerei. Damals gehörte sie zu den Christlichen Wohnstätten und war im Volksmund als „Anstaltsgärtnerei“ bekannt. Über ein Jahr lange trafen sich dort die Bläser vom evangelischen Posaunenchor zum Proben. Und wenn sie eintrafen, musste dort Ordnung herrschen. Das war Ende der 1960er-Jahre. Sieben Bläser gehörten damals zum Posaunenchor. Sie spielten bereits mehr als ein Jahrzehnt zusammen.