Christes/Bermbach Das Damwild steht in der Nachmittagssonne oberhalb von Christes. Spaziergänger gönnen sich gerne diesen Anblick. Für Mario Fleischmann ist die Wildhaltung nicht nur Idylle, sondern ein Teil seiner Arbeit. Vor vier Jahren hatte er die Wildhaltung von einem Einheimischen übernommen. Neuland war das indes nicht für ihn. Bereits bei Schwarza hatte der heute 38-Jährige damals ein kleines Gehege. Und auf die Tierhaltung verstand er sich ohnehin. Mario Fleischmann aus Bermbach rund 14 Kilometer von Christes entfernt führt einen Landwirtschaftsbetrieb, zu dem neben 120 Mutterkühen und der Nachzucht heute auch Damwild gehört. 30 weibliche Alttiere, zwei Damhirsche, zwei Spießer und Kälber gehören heute zum Bestand. Fünf Hektar groß ist das Gehege in Christes. Zu Mario Fleischmanns täglicher Runde zählt auch die Tour in die Dolmargemeinde. An diesem Tag bringt er gerade mit Sohn Franz Grünschnitt ins Gehege. Bekannte waren froh, es abgeben zu können. Nur wenige Leute halten heute schließlich noch Vieh. Das Gras ist vielen zur Last geworden.
Schmalkalden Mit Damwild ein zweites Standbein
Von Birgitt Schunk 06.06.2008 - 00:00 Uhr