Schmalkalden-Meiningen - Wenn die Herbstnebel wallen und die Holzheizungen anspringen, dürfte auch in Schmalkalden ab und an dicke Luft herrschen. Wirklich schlimm wird es aber nicht. Die Schadstoffbelastung ist gering, weil die Stadt immer mal ordentlich durchgepustet wird. "Wir haben Glück, es gibt da wegen der Tallage so etwas wie einen Luftschlauch. Da funktioniert der Austausch ganz gut", sagt Norbert Krah, Professor emeritus. Der promovierte Ingenieur hat nicht nur lange Jahre an der Hochschule Schmalkalden gelehrt, sondern auch schon in den neunziger Jahren mit seiner Vision rund um den Einsatz von regenerativen Energien ordentlich Wind gemacht. In den Dokumenten der Forschungsgesellschaft FBF sind Leitsätze niedergeschrieben.