Schmalkalden-Meiningen Mutiertes Virus: Zwölf Infizierte im Landkreis

Die Impfungen gehen weiter. Doch es bleibt für ältere Menschen ohne Internetanschluss schwierig, einen Termin zu bekommen. Foto: epd/Klaus Honigschnabel

Zwölf Kreisbewohner haben sich mit der mutierten Corona-Variante aus Großbritannien angesteckt, darunter auch Kinder.

Meiningen - Mit der britischen Corona-Mutation B.1.1.7. haben sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen inzwischen nachweislich zwölf Personen angesteckt. Wie das Landratsamt am Dienstag mitteilte, sind davon fünf Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren betroffen, außerdem ein Jugendlicher und mehrere Erwachsene. Der erste Fall war am 3. Februar aus der Grabfeld-Region gemeldet worden. Acht weitere Fälle seien in der vergangenen Woche hinzugekommen.

Wegen Abklärungsbedarf mit dem Landesverwaltungsamt und dem Robert-Koch-Institut habe man erst jetzt die Öffentlichkeit darüber informiert, so die Behörde. Die Betroffenen hätten sich bereits in Quarantäne befunden. Drei weitere Fälle seien jetzt festgestellt worden. Die britische Corona-Mutation ist in der Grabfeld-Region, in Meiningen, im Werratal sowie in Steinbach-Hallenberg aufgetreten.

Das ist ist nicht die einzige schlechte Nachricht: Auch die Corona-Todesfälle steigen weiter. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben ein 58-Jähriger und ein 82-Jähriger aus der Region Rhönblick, eine 78-Jährige aus der Region Dolmar-Salzbrücke sowie ein 80-Jähriger aus dem Raum Meiningen und ein 84-Jähriger aus Floh-Seligenthal. Insgesamt sind damit inzwischen 197 Kreisbewohner im Zusammenhang mit Corona verstorben.

Doch es gibt auch einen Lichtblick: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiterhin leicht, obwohl der Wert von 217,7 immer noch sehr hoch ist. Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt 43 neue Corona-Befunde. Aktuell gibt es im Landkreis 344 aktive positive Fälle, unter anderem in Meiningen mit seinen Ortsteilen (77), in Schmalkalden (46), in Kaltennordheim (43), in Zella-Mehlis (19) und in Wasungen (18). hi

 
 

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