Schmalkalden- Meiningen Besserung, aber längst keine Entwarnung

Ein Corona-Abstrich wird entnommen. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Die Zeichen stehen auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen – wenngleich bei immer noch hohen Inzidenzzahlen – auf Besserung: Am Wochenende ist der Sieben-Tage-Vergleichswert der Corona-Infektionen erneut gesunken, auf 178.

Meiningen - Die Zeichen stehen auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen – wenngleich bei immer noch hohen Inzidenzzahlen – auf Besserung: Am Wochenende ist der Sieben-Tage-Vergleichswert der Corona-Infektionen erneut gesunken, auf 178. Damit liegt der Landkreis unter den Südthüringer Kreisen, die es unter 200 geschafft haben, von den Werten her an zweiter Stelle nach dem Kreis Sonneberg. Entwarnung heißt das noch lange nicht.

Gemeldet hat das Landratsamt diesmal die Zahlen für das gesamte Wochenende, nicht mehr für Samstag und Sonntag separat. Einzelfälle und familiäre Häufungen bestimmen nach wie vor das Geschehen, hat das Amt analysiert. Übrigens: Für mittlerweile 8766 Fälle seit Beginn der Pandemie ist die vom Gesundheitsamt ausgesprochene Quarantäne mittlerweile abgelaufen.

Örtliche Schwerpunkte der Infektionen bleiben die beiden Städte, Meiningen mit vergleichsweise moderaten 82 Fällen und Schmalkalden mit 64. Zella-Mehlis mit 43 und Floh-Seligenthal mit 35 Infektionen folgen. In Oberhof haben sich 18 Menschen infiziert, in Breitungen sowie Steinbach-Hallenberg 17 und in Brotterode-Trusetal 13.

In der Rhön ist im Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Stadt Kaltennordheim mit ihren elf Ortsteilen bei 17 Kranken relativ stark betroffen, auch Frankenheim hat fünf Fälle, Erbenhausen vier. Die Rhönblick-Gemeinde verzeichnet sechs Erkrankte.

In der Grabfeld-Gemeinde sind sieben Fälle ermittelt worden, im Werratal ist Wasungen mit elf hervorzuheben. Fambach hat sieben Fälle, Schwallungen elf. Schwarza ist mit zwölf Erkrankten betroffen, Christes mit sieben und Obermaßfeld-Grimmenthal mit sechs. Das kleine Rosa registriert allein zehn Fälle, das benachbarte Roßdorf vier weitere. In Rippershausen gibt es fünf, in Ritschenhausen ebenso wie Vachdorf drei sowie in Rohr und Untermaßfeld jeweils vier Fälle. In weiteren Orten ist jeweils ein Kranker erfasst.

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