Schmalkalden-Meiningen 33-Jähriger an Corona gestorben

Ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist unter den zwei am Freitag gemeldeten Corona-Todesfällen.

Auch jüngere Menschen können an einer Corona-Infektion sterben. Foto: picture alliance/dpa//Joaquin Corchero

Meiningen - Auch wenn verschiedene Kennwerte der Corona-Statistik am Freitag im Vergleich zu Donnerstag ein kleines Minus ausweisen, macht eine Nachricht betroffen: Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 zwei Menschen verstorben, darunter ein 33-Jähriger sowie eine 79-Jährige aus dem Raum Schmalkalden.

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Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sinkt zwar leicht auf 1056,68, bleibt jedoch deutlich über der 1000er-Marke. Gesunken und doch weiter auf hohem Niveau verharrt die Hospitalisierungsinzidenz mit einem Wert von 27,4. Nach Angaben des Gesundheitsamtes müssen aktuell 120 Kreisbewohner stationär behandelt werden, 90 sind an Covid-19 erkrankt, 30 haben neben anderen Erkrankungen eine Corona-Infektion. Im Meininger Helios-Klinikum wurden mit Stand 17. Dezember auf der Normalstation 58 Corona-Patienten behandelt, auf Intensiv liegen 12.

Vom Absenken der aktuellen Warnstufe 4 ist man daher meilenweit entfernt – und das obwohl die Omikron-Variante den Landkreis offiziell noch nicht erreicht hat.

Schmalkalden hat mit Abstand die meisten Corona-Fälle (433), Meiningen zählt aktuell 355, Zella-Mehlis 254. Sehr hohe Infektionsraten bezogen auf die Einwohnerzahl gibt es auch in Steinbach-Hallenberg (192) und Floh-Seligenthal (149). rwm