Historische Bausubstanz für nachfolgende Generationen pflegen und erhalten, ist die Aufgabe der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Eine, die bei 31 Burgen und Schlössern im Freistaat nicht einfach ist. Zumal die Mittel – unser Steuergeld – begrenzt sind. Thomas Kramer, stellvertretender Direktor der Stiftung, machte das bei der Vorstellung der Investitionen, die auf Schloss Wilhelmsburg geplant sind, klar. „Nicht für alle Objekte, für die wir Fördermittel beantragt haben, sind auch welche geflossen“, sagte er. Was wohl heißen soll, dass jeder froh sein kann, der Geld aus dem 200-Millionen-Euro-Topf des Sonderinvestitionsprogramms I, kurz SIP I, bekommt. Auch wenn damit in den nächsten Jahren Umzüge für die Mitarbeiter auf Schloss Wilhelmsburg und Einschränkungen für die Besucherinnen und Besucher verbunden sein werden und eventuell auch Veranstaltungen gestrichen werden müssen.