Schmalkalden - Bürgermeister Thomas Kaminski kam Eckhardt Simon zuvor und kündigte gleich zu Beginn der Ratssitzung an, die Entscheidung über die Umgestaltung des Neumarktes - und damit über das Schicksal der beiden Säuleneichen - vertagen zu wollen. Der Grünen-Stadtrat hatte erreicht, was 50 Schmalkalder Bürger mit ihrem Protest am Sonntag in Gang gesetzt hatten: Nämlich die Einschätzung der Unteren Naturschutzbehörde abzuwarten, ob die in den 1920er Jahren gepflanzten und etwa 30 Meter hohen Bäume schützenswert sind oder nicht. Denn die Eichen sind in einer Liste mit insgesamt 66 Bäumen erfasst, die der Verein für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde e. V. unter Naturschutz stellen lassen möchte. Erarbeitet im Sommer vergangenen Jahres von Ute Schütze, Hartmut Burkhardt, Wolfgang Krauss und Volker Morgenroth.
Schmalkalden Gnadenfrist für zwei Eichen
Von Susann Schönewald 16.02.2016 - 00:00 Uhr