In der jüngsten Stadtratssitzung informierte Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski zum Stand in Sachen neues Gewerbegebiet an der B 19 bei Niederschmalkalden. Fast alle Flächen befinden sich in Eigentum der Stadt. Nur noch wenige Fragen seien hier offen. „Aber das gefährdet die Gesamtmaßnahme nicht“, so das Stadtoberhaupt. Kaminski hatte weitere Zahlen mitgebracht und gab damit auch Aufschluss auf eine Reihe von Fragen aus der AfD-Fraktion, die bereits im September an ihn herangetragen worden waren. „Die hätte ich damals noch nicht so konkret wie heute beantworten können“, sagte er. Inzwischen liegen Fakten und Zahlen zum Jahresabschluss 2022 auf dem Tisch. So ging es bei den Anfragen u. a. um die bisherigen Ausgaben für das neue Gewerbegebiet. Kaminski zufolge wurden von 2019 bis Ende letzten Jahres 2,3 Millionen Euro ausgegeben. Inklusive Bebauungs- und Erschließungsplanung sowie die Projektsteuerung in Höhe von rund 1,34 Millionen Euro. Hinzu kommt der Abriss einer Industriebrache in Hohleborn, die als Ausgleichsmaßnahme gilt und knapp eine Millionen Euro bislang kostete. Diese Summe wird sich mit der abschließenden Rechnung allerdings noch etwas erhöhen. Den Ausgaben bisher stehen allerdings auch bereits Einnahmen gegenüber – wie beispielsweise die rund 1,48 Millionen Euro Fördermittel vom Land.
Schmalkalden Gewerbegebiet: So langsam wird’s konkret
Birgitt Schunk 22.02.2023 - 18:38 Uhr