Seit Mai 2015 sitzen die befreundeten Reformatoren Philipp Melanchthon und Martin Luther als vom Rhöner Bildhauer Klaus Metz geschaffene überlebensgroße Bronzegüsse nebeneinander im Westendpark, scheinbar im trauten Zwiegespräch. Im Jahr 1537 waren die Reformatoren für die gemeinsame Sache in Schmalkalden aktiv, zur großen Tagung des Schmalkaldischen Bundes. Die Elisabeth von Thüringen von Metz schreitet in sich versunken an Melanchthon und Luther vorbei. Sie verabschiedete sich im Jahr 1227 in Schmalkalden von ihrem Mann Ludwig, bevor er zum Kreuzzug aufbrach. Als Ahnherrin der hessischen Landgrafen, die mit Philipp von Hessen den Schirmherrn der Reformation hervorbrachten, ist die für beide Konfessionen bedeutende europäische Heilige eng mit Schmalkalden verbunden.
Schmalkalden "Einiges macht mir Angst"
Redaktion 15.03.2017 - 08:01 Uhr