Springstille – Wegen ihres Durchhaltevermögens, das besonders Frauen zu eigen ist, gilt Teresa von Avila als erste Feministin. Im Partnerschaftsgottesdienst in Springstille stellten die Damen der Kirchspiele Springstille und Schwarzenhasel den Zauber ihrer Persönlichkeit heraus. „Teresa von Avila ist eine der Größten in der Welt der Mystik und lebt doch mitten im Alltag“, betonte Pfarrerin Tamara Schäfer. „Sie hatte Visionen und redete mit Christus wie mit einem Freund.“ Die Besucher des Gottesdienstes erfuhren viel über Teresa von Avilas Frömmigkeit, Klugheit, Kampfgeist und Geschick. Sie war es, die zu ihrer Zeit eine der bedeutendsten Reformbewegungen einleitete. Dies tat sie mit der Gründung von Klöstern. Keine gewöhnlichen, sondern Reformklöster. In Avila gründete sie das Kloster der „unbeschuhten“ Nonnen, in dem eine strenge Befolgung der Ordensregeln gefordert wurde. Insgesamt gehen 15 Frauen-klöster, 16 Männerklöster und eine Missionsstation auf ihr Wirken zurück. Auch setzte sie die Reform des Karmeliterordens durch.