Schmalkalden - Aus keinem anderen Land Afrikas kommen so viele Flüchtlinge nach Europa wie aus Eritrea. Sie fliehen nicht vor Krieg oder Naturkatastrophen, sondern verlassen Heimat und Familie aus Angst vor der eigenen Regierung. Der UNO-Menschenrechtsrat wirft dem Regime massive Verletzungen der Menschenrechte vor. Zwangsarbeit, willkürliche Verhaftungen, Folter, unbefristeter Militärdienst: Rund 360 000 Eritreer sind nach UNO-Angaben derzeit in Europa als Flüchtlinge registriert, vor allem in Schweden, in der Schweiz und in Deutschland.
Schmalkalden Eine Chance für Awet
Von Susann Schönewald 14.08.2015 - 00:00 Uhr