Schmalkalden - Ein mit 120 Plätzen ausverkaufter Saal, kompetente Referenten, neugierige Zuhörer, aufmerksame Gastgeber, kulinarische Genüsse: Auch die für dieses Jahr letzte Veranstaltung in der Reihe "Alte Häuser erzählen" bot alles, was das Herz eines geschichtsinteressierten und heimatverbundenen Schmalkalders begehrt. Zumal die Organisatoren, der Verein für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde sowie die Altstadtgastronomen, mit dem einstigen Bank- und Wechselgeschäft Wachenfeld & Gumprich sowie der ehemaligen Höheren Töchterschule, jetzt "Alte Schule-Neu", gleich zwei interessante Objekte der Weidebrunner Gasse in den Focus gerückt hatten. Wobei sich der etwa dreistündige Abend vordergründig um das 1881 gegründete und 1945 enteignete Bankhaus drehte. Hatte man doch mit Eckhard Steuer den Urenkel des Bankgründers Wilhelm Wachenfeld leibhaftig vor sich.