Annette Peters, die zehn Jahre lang die Geschicke des Blindeninstitutes in Schmalkalden leitete, wird Ende Januar ihren letzten Arbeitstag haben. „Das wird wahrscheinlich ein wenig so sein, als wenn man aus einem fahrenden Zug aussteigt“, sagt sie. Dann beginnt die Ruhephase der Altersteilzeit. Dieses Modell hatte sie beantragt, um noch eine schöne Zeit mit ihrem Mann und vielen gemeinsamen Unternehmungen genießen zu können. Doch das Leben diktierte einen anderen Weg. Die 64-Jährige ist inzwischen Witwe und muss die kommenden Jahre nun neu planen. „Ich hätte mir auch vorstellen können, noch bis 2027 zu arbeiten, doch die Weichen waren nun mal so gestellt.“ Eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gibt es bisher nicht.