Schnett - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schließen am Freitag Heidi und Andreas Schramm ihre Jugendherberge auf dem Simmersberg in Schnett zu. Mehr als 30 Jahre lang haben sie die Einrichtung betrieben. Das Haus geführt und gepflegt, als sei „es unser eigenes gewesen“. Das hinterlässt natürlich Spuren. Wiewohl auch die herzliche, aber bestimmte Art der Schramms als Herbergseltern im besten Sinne ihre Spuren hinterlassen hat. Wo heute eher Tourismusmanager eine Jugendherberge leiten, haben das Schramms in den vergangenen Jahrzehnten ganz familiär gemacht. Mit viel Herzblut, Engagement und weit über ein normales Angestelltenverhältnis hinaus. Sieben Tage die Woche, nicht selten zwölf Stunden am Tag.