Schlossparkfest Hildburghausen „Der Sonntag war der Wahnsinn“

Organisator Danny Brohm ist mit dem Schlossparkfest in Hildburghausen „sehr zufrieden“ und spricht trotz der Absage der Tanzveranstaltung am Freitagabend wegen Unwetterwarnung von einem Erfolg. Denn am Samstag und Sonntag sind nach seinen Schätzungen insgesamt etwa 2000 Gäste in den Park geströmt.

Trotz der unwetterbedingten Absage der Tanzveranstaltung am Freitagabend ist das Schlossparkfest in Hildburghausen zu einem Erfolg avanciert. Dafür haben circa 500 Besucher zur Ü30-Party am Samstagabend und etwa 1500 Gäste zum Familienfest mit Stationsbetrieb und Blasmusik am Sonntagnachmittag gesorgt – jeweils bei guten äußeren Bedingungen. „Wir sind zur Premiere des Familiennachmittages förmlich überrannt worden“, sagte Danny Brohm, der das Fest mit seiner Agentur Moon Circus im Auftrag der Stadt organisiert hat. „Ich bin sehr zufrieden.“ Obwohl Hildburghausen letztlich vom Unwetter weitgehend verschont blieb, sei die Absage am Freitag „richtig“ gewesen.

Am Freitag hatte Brohm den Auftritt der Band Rockpirat „absagen müssen“, denn „Sicherheit geht vor“, teilte er via Facebook am Vormittag mit. „Ich habe leider nicht so gute Nachrichten. Wie ihr alle mitbekommen habt, sind Unwetterwarnungen für heute Abend gemeldet, aufgrund dessen werde ich die Veranstaltung heute Abend absagen.“ Er wolle auch, dass der Park in seinem Zustand erhalten bleibe. „Ich habe keine Lust auf eine große Schlammschlacht. Seid nicht sauer, denn für Samstag bleibt alles wie gewohnt und ich freue mich riesig darauf, Euch alle zum Familiennachmittag begrüßen zu dürfen.“

Das ließen sich die potenziellen Besucher nicht zweimal sagen. Am Samstagabend fielen Stimmung und Resonanz bei Beleuchtung im Hibu leuchtet-Stil bereits sehr gut aus, aber „der Sonntag war der Wahnsinn“, sagte Danny Brohm. 400 Kinder nahmen am Parcours mit zehn Stationen durch den Park teil – von Wasserschießen über Netzwerfen, Dosenwerfen und Song-Quiz bis zum Bienenpuzzle reichte die Angebotspalette. Die Kinder, die alle Stationen absolvierten, bekamen eine Tagesfreikarte für das Hildburghäuser Schwimmbad. „Die Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund sowie Vereinen und Gruppierungen des Stadtgebietes hat prima funktioniert“, sagte Brohm. „Im kommenden Jahr könnten es sogar 15 bis 20 Stationen werden.“

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