Den Heiratsmarkt hatte die Stadt Kaltennordheim erst noch vergehen lassen – mit Bauarbeiten auf dem zum fest intensiv genutzten Schlosshof wäre dieser kaum zu vereinbaren gewesen. Doch nach Pfingsten legte die Firma Esko-Bau los mit dem nächsten Bauabschnitt am Millionen-Projekt Schloss-Sanierung. Und seitdem sind schon Tonnen an Bauschutt aus dem rechten, bisher unsanierten Teil des Gebäudes herausgefahren worden: Die Fußböden werden herausgenommen, aufwendig herausgeschnitten und -gebaggert. Danach folgt die nächste aufwendige Aktion, die sich das altehrwürdige Gebäude wohl nie hätte träumen lassen: Es werden Mikropfähle bis zu sechs und acht Metern in die Tiefe gebohrt. „Damit soll ein tragfähiger Untergrund hergestellt werden“, erläutert Bürgermeister Erik Thürmer.