Schleusingen ist gespalten, das zeigt die aktuelle Diskussion um die Nutzung des ehemaligen Krankenhauses, in dem der Landkreis Flüchtlinge unterbringen will. Während die einen zur Demonstration am vorigen Mittwoch offensichtlich bewusst hinter einem Neonazi hergelaufen sind, um gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu wettern, sprechen sich andere zwar dezidiert dagegen aus, aus dem ehemaligen Krankenhaus eine Flüchtlingsunterkunft zu machen. Sie betonen aber, dass sie keine rechtsextreme Gesinnung haben wie jener Tommy Frenck, der die Versammlung angemeldet hat. Wieder andere, die genauso denken, bleiben an besagtem Mittwochabend aber zu Hause. Sie wollen nicht gemeinsame Sache mit einem Neonazi wie Frenck machen.