Es ist eine schier unendliche Geschichte – das jahrelange, zähe Ringen um eine trag- und vor allem förderfähige Struktur für das Schießsportzentrum auf dem Suhler Friedberg. Mit der Aussicht auf hochkarätige, internationale Wettbewerbe im Sportschießen, wie der WM 2030 und sogar den olympischen Schießwettbewerben 2036 oder 2040 kann eine Entscheidung über die notwendigen Investitionen und damit eine Zukunft der Anlage im internationalen Spitzensport nicht mehr länger aufgeschoben werden. Jetzt heißt es hopp oder top: Werden noch dieses Jahr förderfähige Strukturen geschaffen, um die benötigten vielen Millionen Euro Fördermittel von Land und vor allem Bund rechtskonform einsetzen zu können oder gelingt das nicht? Auf diese Frage läuft alles hinaus. „Eine Entscheidung dazu muss noch im Juni fallen. Sonst läuft uns die Zeit davon“, umreißt Oberbürgermeister André Knapp im Gespräch mit unserer Redaktion die Brisanz der aktuellen Lage.
Schießsportzentrum Suhl Tage der Entscheidung
Georg Vater 24.06.2025 - 19:06 Uhr