Die Skeetschützin, die beim FV SSZ Suhl trainiert, schaffte es somit zum zweiten Mal in ihrer Karriere aufs Weltcup-Podest. Im Medaillenmatch der besten Vier setzte sie sich am Mittwoch gegen die Italienerin Martina Bartolomei durch und sicherte sich schon nach 20 Schuss Platz drei.

Bei den nächsten zehn Scheiben erlaubte sich die Thüringerin zwei Fehler, während die US-Schützin Caitlin Connor und die Britin Amber Hill fehlerfrei schossen. Caitlin setzte sich dann gegen Hill durch und gewann. «Die zwei letzten Fehler im Medaillenmatch waren blöd, sonst hätte ich vielleicht sogar um Gold schießen können, aber alles in allem bin ich zufrieden mit der Bronzemedaille», sagte die 28 Jahre alte Messerschmidt, die in Breitenbach (Schmalkalden) lebt.

Vincent Haaga und Valentina Umhöfer, die beide wie Messerschmidt in Suhl trainieren und für den FV SSZ starten, qualifizierten sich ebenfalls für das Halbfinale der Top-Acht und rundeten damit die starke Leistung der Thüringer Skeet-Athleten ab. 71 teilnehmende Nationen sorgten für einen Melderekord.