Schieß-Weltcup in Hangzhou Umhöfer verfehlt knapp das Finale

Beim Wettbewerb in China wird die Skeetschützin Elfte. Europameisterin Doreen Vennekamp muss vorzeitig nach Hause reisen.

Viel hat nicht gefehlt: Valentina Umhöfer. Foto: DSB

Beim Weltcup im Sportschießen in Hangzhou in China war Thüringen mit drei Athletinnen vertreten. Große Hitze und Luftfeuchtigkeit prägten die Wettkämpfe. Knapp am Finale vorbei schrammte im Skeet Valentina Umhöfer (Saal/FV SSZ Suhl) mit starken 118 Scheiben als Elfte. Nele Wißmer, die bis zu den Olympischen Sommerspielen in Paris in Suhl trainierte, landete bei ihrem internationalen Comeback mit 115 Treffern auf Platz 19. Nadine Messerschmidt (Breitenbach/SSZ Suhl) war in China nicht am Start.

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Im Trap erhielt die erst 17-jährige Karla Riehmann (Gotha/SSZ Suhl) erneut das Vertrauen von Bundestrainer Uwe Möller (Schwarza) und rechtfertigte dies. Nach vier Runden lag Riehmann mit 93 Treffern noch aussichtsreich im Rennen. Eine Schlussrunde mit nur 19 Treffern ließ sie jedoch auf insgesamt 112 Treffer zurückfallen. „Karla hat super performt, am Ende war dann leider etwas der Akku leer“, sagte Trainer Möller.

Europameisterin Doreen Vennekamp (Steinbach-Hallenberg/Ronneburg) musste aus persönlichen Gründen nach den Luftpistolen-Wettkämpfen vorzeitig aus China abreisen und konnte somit in ihrer Paradedisziplin mit der Sportpistole nicht antreten.

Zum Auftakt der Großveranstaltung hatten die deutschen Schnellfeuer-Asse einen Doppelsieg gefeiert. Europameister Oliver Geis sicherte sich mit Einstellung des Weltrekords Platz eins, gefolgt von Teamkollege Emanuel Müller. Florian Peter als Fünfter rundete das traumhafte Ergebnis des Teams von Bundestrainer Detlef Glenz ab.