„Unsere wöchentliche Promikolumne ‚Private Sydney‘ hat Wilson letzte Woche angefragt, ob sie sich über ihre neue Partnerin äußern möchte. Wir hätten dieselben Fragen gestellt, wenn Wilsons neuer Partner ein Mann gewesen wäre“, schrieb er. Zu sagen, dass der „Herald“ Wilson „geoutet“ habe, sei falsch. Wollte Shields die Lage damit entspannen, so ging dieser Schuss nach hinten los. Die Zeitung erhielt online noch mehr Kritik und andere Medien begannen, ebenfalls über das Hickhack zu schreiben. Mehrere Leser drohten bereits damit, ihre Zeitungsabonnements zu kündigen.
Ton der Kolumne falsch gewählt
Am Montagnachmittag gab der Kolumnist Hornery schließlich klein bei und veröffentliche eine Entschuldigung. Außerdem schrieb er, dass seine Kolumne vom Samstag von der Website der Zeitung entfernt werden würde. Sein Chefredakteur twitterte einen Link zu der Entschuldigung und kommentierte: „Der ‚Herald‘ hat Fehler im Umgang mit Rebel Wilson gemacht und wird daraus lernen.“ Der Artikel vom Samstag sei zurückgezogen worden, und Andrew Hornery gehe in seinem Artikel detailliert darauf ein, was sie alle nicht richtig verstanden hätten.
In dem „Entschuldigungsartikel“ schrieb Hornery, dass er es wirklich bedauere, dass Wilson das Ganze als schwer empfunden habe. Das sei nie seine Absicht gewesen. „Aber ich sehe, dass sie das alles mit außergewöhnlicher Würde gehandhabt hat“, so Hornery. „Als schwuler Mann ist mir bewusst, wie sehr Diskriminierung schmerzt“, schrieb er. „Das Letzte, was ich jemals tun möchte, ist, jemand anderem diesen Schmerz zuzufügen.“ Hornery gestand ein, dass er den Ton der Kolumne falsch gewählt und zugelassen habe, dass seine Enttäuschung einen Schatten auf das Stück geworfen habe. „Das war nicht fair, und ich entschuldige mich“, schrieb er.