Schalkau Neues Projekt "Regionale Power"

Flechtwerk Almerswind

Kunst-, Kultur-, und Ehrenamtsinitiativen wachsen zusammen und zeigen was Suedthüringen ausmacht.

Neustart für die Region: Eine Allianz ohne Grenzen

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Eine neue Art der Zusammenarbeit – unabhängig von politischen Strukturen, getragen von den Menschen selbst. Genau das hat sich Kranich, Betreiber des Flechtwerks, vorgenommen. Sein Ziel: Eine Plattform schaffen, die Kunst, Kultur und Ehrenamt verbindet und der Region neue Impulse gibt.

Mehr als eine Idee – eine Bewegung entsteht

Mit Unterstützung des Förderprogramms „Zukunft Ost“ soll das Netzwerk die nächste Stufe erreichen. „Wir bringen kreative Köpfe zusammen, um zu zeigen, was unsere Region wirklich ausmacht – jenseits von politischen Diskussionen“, sagt Kranich. Sein Ansatz: Menschen vernetzen, Wissen weitergeben, eine Gemeinschaft aufbauen, die nicht von Parteien oder Institutionen gesteuert wird. „Politiker sind willkommen, aber sie stehen nicht im Mittelpunkt – sie sind Teil der Gemeinschaft wie alle anderen.“

Digital vernetzt, lokal verwurzelt

Die Initiative wächst bereits. Eine WhatsApp-Gruppe verbindet über 40 Menschen aus Coburg, Sonneberg, Hildburghausen und darüber hinaus. Neue Kontakte in Meiningen, Zella-Mehlis und Suhl sind in Arbeit. Mit dabei: Kulturschaffende, Vereine und Institutionen wie der Südthüringer Literaturverein, Ingo Weidig mit seinem Museum in Kloster Veßra oder das Künstlernetzwerk „Kunst trifft Wände“.

Mehr Infos gibt es unter:
www.regionalepower.de

Was als Nächstes kommt

Die ersten virtuellen Treffen stehen an, im Mai soll ein großes Vernetzungsevent folgen. Ein Instagram-Kanal ist bereits aktiv. Das Ziel: administrative Grenzen auflösen und den regionalen Austausch fördern. „Die Initiative Rodachtal zeigt, dass Zusammenarbeit über bürokratische Hürden hinweg funktioniert – daran knüpfen wir an“, erklärt Kranich.

Das Flechtwerk hat bereits bewiesen, dass aus kleinen Impulsen kreative Projekte entstehen können. Kooperationen mit der Hochschule Coburg stehen ebenfalls auf dem Plan. „Wir geben Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen auszuprobieren, und profitieren gleichzeitig von frischen Impulsen – eine echte Win-Win-Situation“, sagt Kranich, der bereits Formate wie das Demokratiefestival in Themar, das Erzähl-Café und verschiedene Podcasts initiiert hat.

Blick in die Zukunft

In einem Jahr soll das Netzwerk etabliert sein – mit stabilen Strukturen und einer langfristigen Finanzierung. Doch es geht um mehr als nur Ideen: Das Projekt soll ganz praktische Unterstützung bieten, von Veranstaltungsorten bis hin zu technischer Ausstattung. Ein regelmäßiger regionales Austauschformat ist geplant. Das Konzept soll auch in andere Regionen übertragen werden können.

Die Vision? Eine lebendige, unabhängige Gemeinschaft, die ihre Region selbstbewusst gestaltet – ohne politische Abhängigkeiten, getragen von den Menschen vor Ort.

Weitere Veranstaltungen

15.3. Himalyavortrag mit Wolfgang Richter

29.3. Livekonzert mit Mukki und Freunden

30.3. Gesprächskonzert im Rahmen der jüdisch-israelischen Kulturtage

10.5. Ehrenamtsfest

16.5. Dokumentarfilm "Thüringen-Deine Sprache! von Gerald Backhaus

1.6. Kinderfest- Flomarkt

28.6. Sommerfest Flechtwerk

Bei uns daheim
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