Suhl - Offensichtlich hat ein Kabelschaden das Suhler SRH-Zentralklinikum am Montag und am Dienstag von der Außenwelt abgeschnitten – zumindest telefonisch. „Irgendwo im Netzt unseres Telefonanbieters hatte es einen größeren Schaden gegeben. Und das hatte zu massiven Einschränkungen im Klinikbetrieb geführt“, sagt Christian Jacob, Sprecher des Suhler Zentralklinikums auf Anfrage von „Freies Wort“. Ehe eine Umleitung – also quasi ein Bypass für das Telefonkabel – gelegt werden konnte, ist viel Zeit vergangenen. Zeit, in der Patienten, einweisende Ärzte und so weiter nicht im Klinikum anrufen konnten. Auch Patienten, die stationär aufgenommen werden mussten und nicht über ein Handy verfügen, konnten nicht mit ihren Angehörigen telefonieren. „Das war eine mehr als ärgerliche Situation für alle. Etliche Patienten haben sich der sozialen Medien bedient und darüber Kontakt zu uns aufgenommen. Doch gerade älteren Menschen fehlt der Zugang zu diesen Medien. Sie haben sich andere Wege der Kontaktaufnahme unter anderem über Verwandte oder Bekannte gesucht.“ Jetzt funktioniere allles wieder. Vor einigen Wochen hat die gesamte SRH ein Hacker-Angriff getroffen, mit dem die Klinikum-Mitarbeiter auch noch einiges zu tun haben. „Die Patientenversorgung war und ist davon aber nicht betroffen“, versichert Jacob. ike