Es grenzt an ein mittleres Wunder, dass der ThSV Eisenach Ende der kommenden Woche mit dem Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt in die vierte aufeinanderfolgende Saison im deutschen Handball-Oberhaus startet. Nicht, weil man beim Club von der Wartburg nicht wüsste, wie Profisport funktioniert oder wie man erfolgreich Handball spielt. Nein, es geht vielmehr um die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die im Westen Thüringens begrenzt sind und dafür sorgen, dass der Traditionsverein in der Etat-Rangliste mit einem kolportierten Budget von gut vier Millionen Euro weit hinten liegt. Zum Vergleich: Beim deutschen Meister SC Magdeburg kann man mit dem dreieinhalbfachen dieser Summe arbeiten, wenn man den – offiziell nicht bestätigten – Zahlen Glauben schenken darf.
Saisonstart des ThSV Eisenach Stars gibt’s woanders
Ulrich Klemm 19.08.2026 - 15:11 Uhr