Saalfeld/Haselbach - Zwei Jahre nach einem Großeinsatz von Spezialkräften der Bundes- und Landespolizei in Haselbach steht fest: Für ein Nachspiel vor Gericht reicht es nicht. Wie berichtet, hatte das Landeskriminalamt Thüringen am 23. Juni 2017 wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung Hausdurchsuchungen in zwei Wohngebäuden in dem Sonneberger Stadtteil angesetzt. Die Razzia im Oberland war eingebunden in ein größeres Ermittlungsverfahren, das sich gegen Mitglieder der Europäischen Aktion (EA) richtete. Die Formation galt damals als wichtigste Dachorganisation von Holocaustleugnern, verteilt über den ganzen Kontinent.