Im Sommer wie im Winter sitzt Marcus Keiner auf seinem Fahrrad. Nur bei strömendem Regen bleibt er lieber daheim. 2015 hatte sich sein Leben privat verändert. Als Ausgleich musste eine neue Aufgabe her. Und die hat seit fünf Jahren einen Namen: Ruppberg. Ihn erklimmt er immer und immer wieder mit dem Rad. Sieben Kilometer rauf, sieben Kilometer runter. Mit Steigungen von 22 Prozent und 320 Metern Höhenunterschied, die zu überwinden sind. Über ausgewaschene Wege, Geröll und am liebsten fernab von großen Menschenansammlungen. Selbst bei Schnee hält ihn nichts und niemand auf.
Ruppberg-Marcus Total irre: 866 Mal rauf auf 866 Meter
Doreen Fischer 11.08.2023 - 11:30 Uhr